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Lebenslauf und beruflicher Werdegang
1955 bin ich in Glarus als viertes von fünf Kindern geboren. Die Primar- und Sekundarschule absolvierte ich im eigenen Kanton und besuchte nach zwei Berufswahljahren die Schule für Physiotherapie am Universitätsspital Zürich (1974-1978). Da ich an einer progressiven Augenkrankheit litt, die zur Erblindung führte (1978), war dies ein idealer Beruf für mich. Im Praktikumsjahr, (1977) arbeitete ich unter anderem auch sechs Monate in der psychiatrischen Klinik Burghölzli. Im folgenden eine Aufstellung meiner Arbeitsorte und Tätigkeitsgebiete:
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| Fachliche Weiterbildung Schon von Beginn meiner primär körperzentrierten Ausbildung an suchte ich nach einem ganzheitlichen Ansatz. Dies führte dazu, dass ich mich in verschiedenen humanistischen körperzentrierten Psychotherapieformen ausbildete, später Kurse in Kurzzeittherapie und fünf Seminare in integrativer systemischer Familientherapie besuchte. Die Beschäftigung mit der transpersonalen Psychologie und der Arbeit mit Stanislav Grof erweiterte meinen Horizont und schaffte Platz für die Integration von Kunst und Spiritualität in meinem therapeutischen Schaffen. Während meiner Zeit am USZ, im |
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Speziellen der Arbeit auf der Psychotherapiestation unter der Leitung von Prof. Jürg Willi, hatte ich die Gelegenheit die Musiktherapie kennen zu lernen. Dazumal leitete ich zusammen mit einer diplomierten Musiktherapeutin eine Gruppe zum Thema: "Musik und Bewegung". Die spätere Arbeit in Afrika liess mich den einheimischen Schamanen begegnen, durch welche ich ein Modell von integrativem Arbeiten kennen lernen konnte. Beziehung, Natur, Kunst und Glaube sind eins in ihrer Vision. Sie ermutigten mich mit den Kranken mehr Aufmerksamkeit auf die Musik, den Gesang und die Tänze zu lenken. So begann ich die aktiven musischen Elemente mehr in meinen Gruppen- und Einzelstunden einzusetzen und entschloss mich 1996 die berufsbegleitende Ausbildung in Musiktherapie zu absolvieren. Diese fand an der Procivitate Citadella in Assisi statt und dauerte vier Jahre. In den drei weiteren Jahren sammelte ich Erfahrungen, die ich in meiner Diplomarbeit "Gemeinsam wachsen" - Musiktherapie als existenzielle Herausforderung, einfliessen liess. Diese wurde von der Prüfungskommission im November 2002 gut geheissen und prämiert. "Gemeinsam wachsen"- Musiktherapie als existenzielle Herausforderung, Assisi 2002. Derzeitige Tätigkeit Aktuell arbeite ich im Bereich Kinder- und Jugendneuropsychiatrie, Onkologie, Rheumatologie und Psychosomatik und nehme an Integrationsprojekten in der Schule teil. Meine didaktischen Aufgaben sind im Bereich der Erwachsenenbildung, beruflichen Fort- und Weiterbildung für Therapeuten und Ärzte, sowie Mitarbeiter heilpädagogischer und anderer Behinderten-Institutionen. Zürich im Januar 2004 Steckbrief: Wolfgang Fasser, 1955 dipl. Musiktherapeut, dipl. Physiotherapeut SRK, MMACP Treichlerstr. 5, 8032 Zürich Tel. 079 512 78 21 e-mail: w.fasser@iltrillo.org Einzel- und Gruppentherapien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (ganzheitlich-orientierter, humanistischer, systemischer Ansatz) Musiktherapeutische Selbsterfahrung, Erlebnisorientierte Hörpädagogik, Seminare und fachliche Weiterbildung im rehabilitativen und heilpädagogischen Bereich Lehrbeauftragter an der Schule für Musiktherapie, (Centro Toscano Musicoterapia CETOM),Florenz Mitarbeit am Kinder-Musiktherapieprojekt "il trillo" in Poppi, Italien |
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