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zur Person

Lebenslauf und beruflicher Werdegang

1955 bin ich in Glarus als viertes von fünf Kindern geboren. Die Primar- und Sekundarschule absolvierte ich im eigenen Kanton und besuchte nach zwei Berufswahljahren die Schule für Physiotherapie am Universitätsspital Zürich (1974-1978). Da ich an einer progressiven Augenkrankheit litt, die zur Erblindung führte (1978), war dies ein idealer Beruf für mich.
Im Praktikumsjahr, (1977) arbeitete ich unter anderem auch sechs Monate in der psychiatrischen Klinik Burghölzli. Im folgenden eine Aufstellung meiner Arbeitsorte und Tätigkeitsgebiete:

1978-1980: Rheumaklinik Bad Schinznach: rheumatologische, orthopädische und neurologische Rehabilitation, Psychosomatik
1981: North London School of Physiotherapy: Spezialisierung im Bereich der Diagnose und Therapie von neuro- muskulo-skeletären Störungen
1981: Paray Hospital Lesotho: Entwicklungshilfe Projekt

Wolfgang Fasser

1982-1987: Universitätsspital Zürich: klinische Arbeit auf der Station für Psychotherapie, der psychiatrischen Poliklinik, der Rheumaklinik und didaktische Tätigkeit an der Schule für Physiotherapie (Erste Kontakte mit Musiktherapie und Einbezug rezeptiver Musiktherapietechniken in Einzel- und Gruppenarbeit)
1987-1990: Paray Hospital Lesotho: klinische und didaktische Tätigkeit in der medizinisch-therapeutischen Basisversorgung und primären Gesundheitsvorsorge
1990-1999: Poppi, Italien: frei schaffend in eigener Praxis und als Dozent in Italien und der Schweiz im Bereich Physiotherapie, ganzheitlicher Therapie und Supervision von interdisziplinären Arbeitsgruppen im medizinischen Bereich.
Mitgründer einer der katholischen Kirche nahestehenden Jugendbewegung und Mitarbeit in Erwachsenenbildungskursen des Tessiner Klanghauses zu den Themen: Körper- Klang und Stimme, Gesundheitsförderung und dem therapeutischen Einsatz des Klangbettes.
1999-2003: Soci, Italien: Atelier für Musiktherapie, Musiktherapiebetreuung von mehrfachbehinderten Kindern in der Einzeltherapie, Musiktherapiegruppen mit jugendlichen und erwachsenen Geistigbehinderten, Einzelarbeit mit Patienten aus dem Bereich Onkologie, Neurologie, Rheumatologie und Psychosomatik. Weiterführung der schon vorhin erwähnten Unterrichtstätigkeit in der Schweiz
2003: Zürich: freischaffend als Musik- und Physiotherapeut, Dozent in den schon erwähnten Bereichen, Mitarbeiter an einem humanitären Musiktherapieprojekt für behinderte Kinder in Italien.

Fachliche Weiterbildung

Schon von Beginn meiner primär körperzentrierten Ausbildung an suchte ich nach einem ganzheitlichen Ansatz. Dies führte dazu, dass ich mich in verschiedenen humanistischen körperzentrierten Psychotherapieformen ausbildete, später Kurse in Kurzzeittherapie und fünf Seminare in integrativer systemischer Familientherapie besuchte. Die Beschäftigung mit der transpersonalen Psychologie und der Arbeit mit Stanislav Grof erweiterte meinen Horizont und schaffte Platz für die Integration von Kunst und Spiritualität in meinem therapeutischen Schaffen. Während meiner Zeit am USZ, im
firma statuto Associzione
Speziellen der Arbeit auf der Psychotherapiestation unter der Leitung von Prof. Jürg Willi, hatte ich die Gelegenheit die Musiktherapie kennen zu lernen. Dazumal leitete ich zusammen mit einer diplomierten Musiktherapeutin eine Gruppe zum Thema: "Musik und Bewegung".
Die spätere Arbeit in Afrika liess mich den einheimischen Schamanen begegnen, durch welche ich ein Modell von integrativem Arbeiten kennen lernen konnte. Beziehung, Natur, Kunst und Glaube sind eins in ihrer Vision. Sie ermutigten mich mit den Kranken mehr Aufmerksamkeit auf die Musik, den Gesang und die Tänze zu lenken. So begann ich die aktiven musischen Elemente mehr in meinen Gruppen- und Einzelstunden einzusetzen und entschloss mich 1996 die berufsbegleitende Ausbildung in Musiktherapie zu absolvieren. Diese fand an der Procivitate Citadella in Assisi statt und dauerte vier Jahre. In den drei weiteren Jahren sammelte ich Erfahrungen, die ich in meiner Diplomarbeit "Gemeinsam wachsen" - Musiktherapie als existenzielle Herausforderung, einfliessen liess. Diese wurde von der Prüfungskommission im November 2002 gut geheissen und prämiert.
"Gemeinsam wachsen"- Musiktherapie als existenzielle Herausforderung, Assisi 2002.

Derzeitige Tätigkeit

Aktuell arbeite ich im Bereich Kinder- und Jugendneuropsychiatrie, Onkologie, Rheumatologie und Psychosomatik und nehme an Integrationsprojekten in der Schule teil. Meine didaktischen Aufgaben sind im Bereich der Erwachsenenbildung, beruflichen Fort- und Weiterbildung für Therapeuten und Ärzte, sowie Mitarbeiter heilpädagogischer und anderer Behinderten-Institutionen.

Zürich im Januar 2004

Steckbrief:

Wolfgang Fasser, 1955
dipl. Musiktherapeut, dipl. Physiotherapeut SRK, MMACP
Treichlerstr. 5, 8032 Zürich

Tel. 079 512 78 21

e-mail: w.fasser@iltrillo.org

Einzel- und Gruppentherapien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
(ganzheitlich-orientierter, humanistischer, systemischer Ansatz)
Musiktherapeutische Selbsterfahrung,
Erlebnisorientierte Hörpädagogik,
Seminare und fachliche Weiterbildung im rehabilitativen und heilpädagogischen Bereich
Lehrbeauftragter an der Schule für Musiktherapie, (Centro Toscano Musicoterapia CETOM),Florenz
Mitarbeit am Kinder-Musiktherapieprojekt "il trillo" in Poppi, Italien

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